NEWSTART: 8 Ärzte

Wertvoll – NEWSTART

 

W – Wasser

E  – Ernährung

R  – Ruhe

T  – Trimm Dich

V  – Vertrauen

O – Ohne Drogen

L  – Licht

L  – Luft

 

REINE LUFT, SONNENSCHEIN, MÄSSIGKEIT, RUHE, ENTSPANNUNG, BEWEGUNG, RICHTIGE ERNÄHRUNG, DIE ANWENDUNG VON WASSER, VERTRAUEN IN DIE GÖTTLICHE KRAFT – DAS SIND DIE WAHREN HEILMITTEL. E.G.White

 

 

W – Wasser

 

Wasser ist für das Leben unentbehrlich. Die meisten Körperabläufe finden im wässrigen Milieu statt. Das betrifft auch das Immunsystem. Mit reichlich Flüssigkeit unterstützen wir das gute Funktionieren. Bei einer beginnenden Infektion versucht der Körper, Eindringlinge auszuwaschen – Augen tränen, Nase läuft, evtl. vermehrtes Schwitzen, Durchfall usw. Dazu braucht es reichlich Flüssigkeit.

 

Unsere Blutflüssigkeit (Plasma) besteht zu 91% aus Wasser. Der gesamte Blutvorrat des Körpers wandert alle 45 Minuten durch die Nieren. Wassermangel übt einen unglaublichen Druck auf die Nieren aus: wir erkranken, es bilden sich Nierensteine, das Blut wird nicht mehr rein gewaschen, Harn staut sich in der Blase und erregt Blasenkrebs, Zystenkrankheit usw. Wassermangel macht es fast unmöglich, dass Giftstoffe ausgeschieden werden.

 

Wasser hat auch äusserlich angewandt positive Effekte auf das Immunsystem. Güsse, Wickel, Bäder können die körpereigene Abwehr anregen. Angemessene Hygiene hilft Infektionen vermeiden.

 

 

E – Ernährung

 

Ein zuviel an Nahrung wirkt sich hemmend auf das Immunsystem aus. Hohe Blutzuckerspiegel lassen nur einen Bruchteil der Fähigkeit der Fresszellen übrig, Erreger zu zerstören. Auch hohe Triglyceridspiegel (Fett) bremsen die weissen Blutkörperchen. Tierisches Eiweiss stellt das Immunsystem oftmals vor schwierige Aufgaben, was dann ein Nachlassen der Effizienz bewirkt. Schwere, üppige Mahlzeiten belasten den gesamten Organismus und damit auch das Immunsystem. Dagegen hilft ein Früchte oder Fastentag, die Abwehrkräfte zu mobilisieren.

 

Selbstverständlich muss das Immunsystem auch mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden. Insbesondere ist die gute Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen wichtig. Eiweissmangel, in unseren Breiten praktisch unbekannt, hat verheerende Auswirkungen auf das Immunsystem (Antikörper sind Eiweisse). Pflanzliche Schutzstoffe, insbesondere aus Obst und Gemüse, stärken und stimulieren das Immunsystem.

 

 

R – Ruhe

 

Ausreichend Schlaf stärkt das Immunsystem. 7-8 Stunden pro Tag hat sich als optimal herausgestellt. Darüber hinaus sind tägliche Ruhepausen wichtig. Stress (Über- oder Unterforderung), insbesondere verbunden mit dem Gefühl, dass man dagegen nichts tun kann, bremst das Immunsystem.

 

Der wöchentliche Ruhetag ist die Chance, jede Woche einen Tag Urlaub zu machen. Schon die Bibel fordert im 4. Gebot dazu auf: „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun…“ (2.Mose 20. 8-10).

 

 

T – Trimm Dich

 

Regelmässige körperliche Bewegung stärkt das Immunsystem. Bei der Anstrengung schnellt sofort die Anzahl der weissen Blutkörperchen im Blut um ein Vielfaches nach oben. Diese erhöhte Einsatzbereitschaft hält viele Stunden an.

Körperliche Bewegung setzt Endorphine frei, die einerseits für mehr seelische Ausgeglichenheit und Wohlbefinden sorgen, schmerzstillend wirken und bei Langstreckenläufern zu regelrechten „Highs“ führen können. Diese Endorphine stimulieren andererseits die weissen Blutzellen und stärken so das Immunsystem direkt. Inaktivität einerseits und Überanstrengung andererseits (Marathonlauf) schwächen das Immunsystem.

 

 

V – Vertrauen in Gott

 

Viele wissenschaftliche Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen Glauben und die Stärkung des Immun- und Reparatursystems des Körpers hin. So hat sich herausgestellt, dass die Genesungszeit bei Personen mit persönlichem Glauben kürzer ist als bei solchen, denen dieser Glaube mangelt.

 

Andererseits stellt der Verlust der Glaubensüberzeugung einen Stressfaktor dar, der in seiner Stärke sonst nur durch den Tod des Ehepartners erreicht wird (nach Holms und Rahe). Auch ein negatives Gottesbild und ein Werteverlust sind Faktoren, die das Immunsystem schwächen.

 

Hier mag die Frage aufkommen, wie Glaube wohl auf das Immunsystem einwirken kann. Die neue Forschungsrichtung der Psychoneuroimmunologie (die Erforschung der Einflüsse der Psyche über das Nervensystem auf das Immunsystem) hat klargelegt, dass das Nervensystem und Vertrauen auf das Engste miteinander verknüpft sind. Gedanken und Glauben beeinflussen unsere Abwehrkräfte.

 

Vertrauen allgemein sorgt für seelische Ausgeglichenheit und stärkt das Immunsystem, genauso wie übrigens Humor.

 

Vertrauen in Gott lässt keine sinnlosen Fragen zu. Wer Gott vertraut, weiß, dass Krankheit niemals von Gott kommt. Wenn aber unser Gott der Liebe bei einem seiner Kinder Krankheit und Leid zulässt, dann hat es einen ganz besonderen Grund, denn Gott macht nichts Wertloses. Hiob hatte keine Antworten auf sein Leid – Gott begegnete ihm außerordentlich und forderte als allmächtiger Schöpfergott seinen unbedingten Glauben ein. Das Vertrauen Hiobs verherrlichte Gott vor dem gesamten Universum. Auch das kann ein Sinn von Krankheit oder Leid sein.

 

 

O – Ohne Drogen, Mässigkeit

 

Während jede Abhängigkeit, insbesondere Rauchen und Alkohol, das Immunsystem schwächt, sorgt ein ausgeglichener Lebensrhythmus für eine Stärkung. Schädliche Faktoren sollten ganz gemieden werden und mit Mass vom dem Guten genossen werden. Regelmässigkeit beim Essen und beim Schlafen haben auch positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit.

 

 

L – Licht der Sonne

 

Unter der obersten Schicht unserer Haut befindet sich eine wundersame Fabrik, die sich an die Arbeit macht, sobald die ultravioletten Strahlen der Sonne unsere Haut berühren. Kleine Fettdrüsen enthalten sogenannte Ergosterine, die unter der Bestrahlung in Vitamin D umgewandelt werden. Das Vitamin D wiederum ist notwendig für den gesunden Aufbau unserer Knochen, Zähne und Nägel.

 

Weiter haben Experimente gezeigt, dass Sonnenlicht hohen Blutdruck und Cholesterinwerte senkt, den Blutzuckerspiegel reguliert und die Produktion der weissen Blutkörper steigert (Immunsystem).

 

Wir sollten Gesicht und Hände täglich der Sonne auszusetzen, jedoch einen Sonnenbrand vermeiden. Zur Verhinderung von Hautkrebs sollte ebenfalls die Einnahme von Öl, Margarine und anderen Fetten dieser Art vermieden werden. Am besten ist, auf diese Lebensmittel gänzlich zu verzichten.

 

 

L – Luft

 

Man kann wochenlang ohne Nahrung leben, tagelang ohne Wasser, aber nur ein paar Minuten ohne Sauerstoff. Jede Tätigkeit des Körpers hängt vom Sauerstoff ab. Er hilft bei der Zerstörung von Keimen mit und fördert die Widerstandskraft der Zellen gegen Infektionen. Auch ist er unentbehrlich für die Verarbeitung von Nahrung in Energie. Jede Zelle im Körper benötigt eine ununterbrochene Zufuhr von Sauerstoff, welcher vom Blut geliefert wird. Ist die Zufuhr von Sauerstoff unterbrochen, tritt eine Schädigung oder Krankheit auf.

 

Dreimal täglich sollten Atemübungen durchgeführt werden. Zum ersten Mal am frühen Morgen vor dem Frühstück. Atmen wir so tief wie möglich ein. Wir halten die Luft an und zählen bis 20. Dann atmen wir tief aus und zählen während des Ausatmens bis 10. Diese Übung 20 mal hintereinander in frischer Luft durchführen. Das verbessert den Blutkreislauf und scheidet Giftstoffe aus.

 

Frische Luft während des Schlafens (bei geöffnetem Fenster) ist sehr wichtig. Das Fenster sollte selbst bei kalten Winternächten einen Spalt offen sein. Alle Zimmer täglich lüften. Am besten am Morgen, so dass bei kaltem Wetter die Wärme wieder gespeichert wird. Rauchen oder passivrauchen ist unbedingt zu vermeiden.

 

Nicht einatmen: Dämpfe von Chemikalien, Reinigungsmittel, Lösungen, Insektensprays, Deodorants, Haarsprays, Desinfektionsmittel, Ungezieferstreifen.