Liposomales Vitamin C

Die Geburtsstunde des Liposomalen Vitamin C (LVC) war um das Jahr 2008.

Auf dieses fettlösliche (da liposomales Mäntelchen) Vitamin C stieß ich als Krebspatient, als meine Venen durch Chemo und IVC schon recht geschwächt waren.

Ein immenser Vorteil von LVC liegt darin dass es oral genommen wird. Dadurch werden die Venen entlastet.

 

Zuerst nahm ich Altrient C - und ich fühlte mich gut.

Nun erkundigte ich mich penibel wie ich LVC selber herstellen könnte, besprach den Vorgang bis ins kleinste Detail mit dem Chemiker Rametsteiner Karl, einem Pharmazeut sowie Gesundheitszentren (Wildwood, UcheePines) in den USA - und dann ging es los.

 

Nachdem ich wusste, WIE die Herstellung zu erfolgen hatte besorgte ich mir alle Zutaten und die Ausrüstung. Und dann stand alles vor mir in der Küche und meine Frau und ich starteten mit großen Erwartungen den Probelauf.

 

Zuerst einige grundsätzliche Informationen:

 

Normales IVC (über die Venen) verabreichtes Vitamin C befindet sich, da es über die Venen in den Blutstrom gelangt, "IM" Blut und kann leicht gemessen werden.

 

Liposomales Vitamin C (LVC) hingegen wird getrunken. LVC besteht aus chemisch reinem Vitamin C und einem liposomalen Mäntelchen aus Sonnenblumenlecithin (Man kann auch das billigere Sojalecithin verwenden). Das getrunkene LVC kann vom Magen nicht aufgeschlossen werden, gelangt über den Blutstrom zu den Zellen, dockt an den Zellen an und schüttet bis zu 98% reines Vitamin C "IN DIE ZELLE". Aus diesem Grund ist LVC nicht so leicht durch einen Blutwert zu bestimmen. Man darf aber davon ausgehen dass sich tatsächlich viel mehr Vitamin C im Körper befindet als der im Labor gemessene Blutwert ergibt.

 

 

Die erste Erfahrung:

 

Zuerst nahm ich von meinem selber erzeugten LVC 6 Gläschen zu je 41 ml auf den Tag verteilt (2 vor dem Frühstück, 2 vor dem Mittagessen, 2 vor dem Abendessen, jeweils 10 Minuten vor dem Essen) ein.

Erste Beobachtung:

1. es schmeckt nach Sonnenblumen-Kernen - ich mag diesen Geschmack

2. ist es bekömmlich, es gibt keine negativen Körperreaktionen

3. ist es sehr günstig herzustellen

4. und das ist der wichtigste Punkt: Nach einem Monat habe ich wieder eine Blutuntersuchung im Labor

durchführen lassen und mein Blutwert zeigte einen Wert von 70mg/dl. Normalerweise hat ein

Gesunder einen Wert von 4 bis maximal 15mg/dl, ein Krebskranker hat oft nicht mehr als 1mg/dl

(Tiere, deren Körper zumeist das Vitamin selber erzeugen können, haben einen Wert von rund

35mg/dl - siehe Pauling Linus - Forschungen)

 

Siehe Information:

http://www.drjockers.com/2013/10/remarkable-health-benefits-liposomal-vitamin-c/#lightbox/0/

Grundsätzlich:

 

Von 100% oral eingenommenem Vitamin C kann der Körper nur 20% aufnehmen.

Von einer 1000 mg Kapsel (oral) gelangen also höchstens 200 mg ins Blut

Über eine Infusion (IVC) (Injektion) von 1000 mg gelangen 700 mg ins Blut.

Von 1000 mg LVC gelangen 800+ mg in die Zellen und ein Rest ins Blut.

 

Jetzt geht´s ums Eingemachte!

Man benötigt zur Herstellung folgendes:

 

einen Messbecher

einen weichen Holzlöffel

einen Esslöffel

einen Ultraschallreiniger

einen Mixer

Lecithin-Granulat

Vitamin C, also chemisch reine Ascorbinsäure in Pulverform

destilliertes Wasser

einige Mischgefäße …

einige kleine Glasgefäße (ich habe meine (24 Stück) kleinen Glasbehälter zu 41 ml bei Metro gekauft)

 

HERSTELLUNG Protokoll von Dieter Baloun:

(immer Edelstahl- und Glasgefäße verwenden):

Zwei Esslöffel (gestrichen voll) Ascorbinsäure (Vitamin C) werden in ¼ l destilliertem Wasser (umrühren) völlig aufgelöst, das Wasser wird vorher auf etwa 42 Grad erwärmt

In einem zweiten Gefäß fügen wir einem ½ l dest. Wasser (42 Grad) sechs gestrichene Esslöffel Lecithin hinzu. Das Lecithin soll sich richtig vollsaugen mit dem warmen Wasser – umrühren - man kann es auch über Nacht stehen lassen.

 

Hat sich die Ascorbinsäure vollständig aufgelöst, gießen wir sie zur Lecithin-Flüssigkeit dazu und erlauben diesem Gemisch eine gemeinsame Quellzeit von einer halben Stunde. Jetzt leeren wir die Flüssigkeit in einen Mixer. Alle 10 Minuten läuft der Mixer etwa zwei Minuten lang bei niedriger Umdrehung. Zeit: eine Stunde

Zuletzt lassen wir den Mixer zweimal (Abstand etwa 10 Minuten) bei hoher Drehzahl das Lecithin-Vitamin C-Gemisch eine Minute lang mischen.

 

Inzwischen haben wir den Ultraschall-Reiniger in Position gebracht. 

Sobald der Mixer seine Arbeit getan hat, gießen wir den Inhalt in das Ultraschallgerät und schalten es ein. Das Ultraschallgerät läuft 15 Minuten. Ist diese Zeitspanne vom Gerät her nicht möglich, muss man öfter eine kürzere Zeit einstellen.Immer wieder rühren wir mit einem weichen Holzlöffel um. Wenn zu viel Schaum gebildet wird, können wir ihn abschöpfen.

Sobald das Ultraschallgerät abschaltet ist, soll das fertige liposomale Vitamin C in ein Schnabelgefäß gegossen werden. Der Schnabel soll so gestaltet sein, dass man von diesem größeren Gefäß kleinere, 30ml (Metro: 41ml)-Glasgefäße befüllen kann. Diese kleinen Gefäße werden sofort verschlossen und in den Kühlschrank gestellt.

 

1 Esslöffel selbst hergestelltes LVC entspricht etwa 1000 mg. Es spricht für sich, dass das selbst erzeugtes LVC möglichst bald (maximal 2 Wochen) aufgebraucht werden soll.

 

(Dosage is 1 ounce (or 1 shot glass) once or twice per day, or more as needed.

When the recipe is made with 3T of vitamin C powder, each shot glass would contain approximately 1500mg of liposomal vitamin C.)

 

Woher bekommt man das richtige Vitamin C, Lecithin und den Ultraschallreiniger?

 

Es gibt viele gute Produkte im Reformhaus oder im Internet.

Ohne Werbung machen zu wollen nenne ich die Produkte, die ich verwende als Beispiel:

 

Lecithin: http://www.shop.biogenial.de/product_info.php/info/p218_sonnenblumen-lecithin.html

 

Vitamin C-Pulver: http://www.amazon.de/Biofood-Vitamin-Pulver-reine-Ascorbins/dp/B00AWPW8SA

 

Der Ultraschallreiniger: Bei diesem Gerät habe ich mich an die Empfehlung von „Stiftung Warentest“ gehalten. Stiftung Warentest empfiehlt den „Dema-60944“. Dieses Gerät dient mir ausgezeichnet. Besonders schätze ich auch die Menge, die dieses Gerät erzeugen kann.

http://www.amazon.de/Dema-60944-Ultraschall-Reiniger-1400/dp/B000RW5WZO/ref=lh_ni_t?ie=UTF8&psc=1&smid=A3JWKAKR8XB7XF